News vom 04.05.2015

Interne Quellen: Daten der Personalabteilung für die Wettbewerbsanalyse nutzen

Teil 3: Wettbewerbsanalyse mit Hilfe der Personalabteilung

 

Es mag auf den ersten Blick seltsam anmuten und Sie fragen sich vielleicht, welchen Beitrag die Personalabteilung zur Wettbewerbsanalyse  bringen kann. Wir möchten Ihnen heute zeigen, dass der Beitrag ein ganz wesentlicher sein kann, vorausgesetzt, Ihre Personalabteilung ist für das Thema sensibilisiert.

Der Beitrag der Personalerkollegen beginnt mit der Beobachtung der Stellenausschreibungen des Wettbewerbs. Dadurch kann z.B. festgestellt werden, wo neue Betriebsstätten entstehen oder dass Fachkräfte in einem bestimmten Themengebiet gesucht werden, die auf eine technologische Neuentwicklung hindeuten. Dies wäre ein typischer Frühindikator für strategische Veränderungen beim Wettbewerb.

Der zweite Bereich betrifft das Debriefing  neu eingestellter Mitarbeiter, die vom Wettbewerb kommen. Hier braucht es Fingerspitzengefühl und ein Interview sollte nur so weit gehen, wie auch der Mitarbeiter ohne Druck bereit ist zu gehen. Sinnvoll ist hier, dass die Personalerkollegen die Wettbewerbsanalysten einbinden, um z.B. Hypothesen über die Wettbewerberstrategie zu verifizieren.

Und natürlich stellen die Mitarbeiter des Wettbewerbs eine willkommene Human-Ressource bei knappen Arbeitskräftemärkten dar. Gezielt können Spezialisten des Wettbewerbs abgeworben werden, um Fach-Know-how schnell aufzubauen.

Hat die Personalabteilung eine Wissensdatenbank über die Kompetenzen aller angestellten Mitarbeiter so kann dieser Wissenspool sehr gut genutzt werden, um im eigenen Unternehmen Experten für tiefergehende Analysen zu finden. Diesen Kompetenzpool implementieren wir Ihnen auch gerne mit dem Wettbewerbsradar in Ihrem Unternehmen.